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Geschichte am Säntis

1846: Einfaches Gasthaus auf dem Säntis
Jakob Thörig, genannt «Schribersjok», baut eine einfache Bretterhütte und innert weniger Monate eine gemauerte Schutzhütte auf dem Säntisgipfel. Selbstbewusst nennt er sie «Grand Hotel Thörig» und empfängt im ersten Jahr bereits 600 Gäste.
1882: Der Säntis wird zum Wetterberg
Die meteorologische Kommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft errichtet eine Wetterstation. Ein Zimmer des Berggasthauses dient als Telegrafenbüro. In der kurzen Zeit von vier Wochen wird eine Telegraphenlinie mit 180 Masten von Weissbad über die Meglisalp auf den Säntis erstellt.
  Ab 1886: Die ersten Bahnprojekte
Der Säntis war Ziel vieler Projekte. 1903 wird die Konzession für eine Zahnradbahn erteilt. Geplant ist die Streckenführung Appenzell-Wasserauen-Meglisalp-Säntis. Als die Bahnstrecke Appenzell-Wasserauen fertig gestellt ist, geht den Initianten das Geld aus und die Konzession erlischt.
1922: Der Säntismord
Am 21. Februar 1922 spielt sich in der Einsamkeit eine Tragödie ab: Mord auf dem Säntis! Die Opfer sind der Wetterwart Haas, der auf dem Gipfel seinen Dienst verrichtet und seine Frau Maria Magdalena. Der Täter ist der Schustergeselle Gregor Anton Kreuzpointner. Vier Tage lang bleiben die telegrafischen Berichte vom Gipfel aus, dann finden zwei Säntisträger die Opfer. Kreuzpointner flieht, irrt durchs Appenzellerland und erhängt sich drei Wochen später in einer Alphütte.
1933: Baubeginn Säntis-Schwebebahn
Bereits 1908 betreibt Dr. Carl Meyer aus Herisau private Studien für eine Schwebebahn. Die Konzession für eine Schwebebahn von der Schwägalp auf den Säntis wird 1933 erteilt. Die erste Seilverbindung vom Säntis hinunter zur Schwägalp zieht Niklaus Zwingli von Ennetbühl. 43 Tage beansprucht der Transport der Tragseile von Herisau zur Schwägalp, jedes ist 2300 Meter lang und wiegt 35 Tonnen. Damit möglichst viele Menschen in den Genuss des technischen Wunderwerks kommen können, wird eine Strasse von Urnäsch zur Schwägalp gebaut und der Postautobetrieb aufgenommen.
1935: Eröffnung der Säntis-Schwebebahn
Nach nur zwei Jahren Bauzeit wird aus dem Traum Wirklichkeit. Am 31. Juli 1935 wird die Schwebebahn feierlich eingeweiht. Die beiden Kabinen befördern je 35 Passagiere. 10 Schweizer Franken kostet die Fahrt.
1957: Die Kommunikation hält Einzug
Das Mehrzweckgebäude auf dem Säntis wird erweitert. Die PTT nimmt die erste Anlage für Radioübertragungen auf dem Säntis in Betrieb. Bereits ein Jahr später folgt die erste Fernseh-Sendung von einem Mast mit bescheidenen 18 Metern Höhe.
  1960: Grössere Seilbahnkabinen
Die Kabinen der Schwebebahn werden erneuert und auf eine Kapazität von 45 Personen vergrössert. Die erste Stütze wird entfernt und die Fahrgeschwindigkeit der Bahn erhöht.
1969: Die Wetterwarte wird automatisiert
Der letzte «echte» Wetterwart verlässt den Säntis. Die Wetterstation auf dem Säntis liefert ihre Daten automatisch an die Schweizerische Meteorologische Anstalt.
  1972: Die neue Säntis-Schwebebahn wird gebaut.
Bis 1976 entsteht eine völlig neue Schwebebahn mit Kabinen für 100 Personen. Die Talstation wird neu gebaut und auch der Gipfel geht mit der Zeit: Ein neues Mehrzweckgebäude mit modernen Restaurationsbetrieben und ebenso modernen Kommunikationsanlagen entstehen. Die augenfälligste Veränderung ist der neue Sendeturm der PTT.
1995 bis 1998: Projekt Säntis 2000
Das Grossprojekt, das an Pioniergeist dem Bau 60 Jahre zuvor in Nichts nachsteht: Die Säntis-Schwebebahn AG und die Swisscom erweitern das Mehrzweckgebäude auf dem Gipfel mit völlig neuen Publikumsräumen, Aussichtsterrassen und Restaurants, vergrösserten Sendeanlagen und einem neuen Wahrzeichen auf dem Gipfel: dem grazilen, nadelförmigen Sendeturm mit einer Höhe von 123 Metern!
2000: Neue Schwebebahn-Kabinen
Die neuen Seilbahnkabinen mit zeitgemässem Komfort wie Heizung, Audioanlage und den grossen Fensterfronten gefallen mit ihrem einzigartigen Outfit in frechem Blau und Grün.
2001: Modernste ARA der Schweiz
Mit der neuen Bio-Membranreaktor-Abwasserreinigungsanlage auf dem Säntis kann schwebstoff- und bakterienfreies Abwasser "produziert" werden. Diese in der Schweiz erstmalig eingesetzte Reinigungstechnik für Abwasser ermöglicht weiterhin eine Reinigung des Abwassers in der Kleinanlage auf dem Säntis. Mittels Membran-Bioreaktortechnik ist es möglich, die Biologie mit fünffacher Konzentration zu betreiben.
2002: Felsanker an Schwebebahnstützen erneuert
Die beim Bahnbau 1974 eingebauten Anker der Stützenfundamente waren nicht kontrollierbar und entsprachen nicht mehr den aktuell geltenden Vorschriften und Normen. Deshalb sind die Stützenfundamente mit neuen prüfbaren Ankern versehen worden. Diese neuen Anker sind zwischen 14 und 28 Metern in den Fels gebohrt und verspannt.
2003: Neues Steuerungs- und Antriebssystem
Um für die Erneuerung der Betriebsbewilligung gerüstet zu sein, wurden die gesamte Schwebebahnsteuerung und Fernüberwachungsanlagen ersetzt. Auch die seit 1974 bestehende Ward Leonard-Antriebsgruppe wurde durch einen Asynchronmotor mit einer Leistung von 650 kW erneuert. Mit dieser neuen Antriebseinheit, geregelt mittels Frequenzumrichtertechnik, kann die Schwebebahn viel präziser reguliert werden, zudem wird ein besserer Wirkungsgrad erreicht und der Unterhalt ist günstiger. Ausserdem wurde der autonome Antrieb der Bergungsbahn mit einer Zusatz-Sicherheitsbremse versehen.
2004: Neues oberers Zugseil
Das obere Zugseil mit einem Durchmesser von 37mm wird ersetzt und im Zuge der Anpassung an die neuen Seilbahnvorschriften werden bei allen Unlenkrädern Entgleisungs-Schutzvorrichtungen installiert.
2005: Zusätzliches Notstromaggregat
Mit einem neuen Diesel-Notstromaggregat, dessen Leistung 400 kVA beträgt, kann der normale Schwebebahnbetrieb auch bei Stromunterbruch gewährleistet werden. Mit dem bestehenden Notstromaggregat, welches eine Leistung von 200 kVA aufweist, wird sichergestellt, dass die restliche Infrastruktur auf der Schwägalp mit Strom versorgt werden kann.
2006: Neues IT-Netzwerk
Das IT-Netzwerk des gesamten Unternehmens und die internen Kommunikationsanlagen inklusive der Verbindung Gipfel – Tal werden erneuert. Die bestehenden Standheizungen in den beiden Schwebwebahn-Kabinen werden aufgrund neuer Vorschriften durch mobile Wärmespeicher-Öfen ersetzt.
  2007: Erneuerung der Betriebsbewilligung und Konzession
Das Bundesamt für Verkehr erneuert die Betriebsbewilligung und die Konzession der Säntis-Schwebebahn nach einem aufwendigen Verfahren und der Beurteilung des aktuell erstellten Sicherheitsberichtes.
2008: Modernes Gästeinformations- und Ticketingsystem
Das neue Ticketingsystem ermöglicht den Gästen, eine Gasamtleistung zu beziehen, welche sich aus unterschiedlichen Produkten – beispielsweise Schwebebahn-, Gastronomie-, Hotel-, Konzert- und andere Eventleistungen - der einzelnen Säntis-Schwebebahn-Betriebe zusammensetzt. Gleichzeitig wurde ein neues Gästeinformationssystem implementiert, durch das Gäste online und just in time über Grossbildschirme informiert werden können.
2009: Modernisierung Wasseraufbereitung und ARA-Steuerung
Das 300'000 Liter Trinkwasser-Reservoir auf dem Säntisgipfel wird mit neuen Pumpen versehen und die komplexe Wasseraufbereitungsanlage wird modernisiert. Gleichzeitig wird die Steuerung der Abwasser-Reinigungs-Anlage auf den neuesten Stand gebracht.
2010: Erneuerung des Perronbereichs der Bergstation
Unter anderem wird die Fensterfront der Bergstation an die Gebäudekante versetzt, der Mittelperron durch eine neue Stahlbaukonstruktion ausgewechselt und mit einem aufgebauten Gebäudeteil versehen, damit die Gäste witterungsgeschützt das Gipfelgebäude erreichen können.
2011: Neues unteres Zugseil und Pendelbahn-Laufwerke
Die zwei Schwebebahnkabinen sind mit zwei Zugseilen verbunden. Ein „oberers“ und ein „unteres Zugseil“. Das obere verbindet die beiden Kabinen über die Bergstation miteinander, das untere Zugseil über die Talstation. Mehr dazu...  Wie gelang das neue Zugseil auf den Berg? Lesen Sie weiter.

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